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Die Automobilindustrie hat ein Problem. Die aktuelle Branchenumfrage „Values for Future Mobility“ zeigt, dass über die Hälfte der Beschäftigten eine Arbeitskultur erlebt, in der Überforderung als normal gilt. Gleichzeitig kämpft die Branche mit massivem Stellenabbau – allein 2024 gingen 46.000 Jobs verloren. Die engagiertesten Mitarbeiter sind oft die ersten, die innerlich kündigen.
Wenn Transformation zur Zerreißprobe wird
Die deutsche Automobilindustrie durchlebt den größten Wandel ihrer Geschichte – von Verbrennern zu E-Mobilität, von Hardware zu Software, von digitalen Hilfsmitteln zu KI-Lösungen. Während die Branche mitten im Umbruch ist, bleiben die Mitarbeiter auf der Strecke. Das zeigt die aktuelle Umfrage „Values for Future Mobility“, die von den Christen in der Automobilindustrie mitinitiiert wurde. Auch das Institut der deutschen Wirtschaft warnt vor weiterem Stellenabbau bis 2035. Gleichzeitig gehen zahlreiche hochqualifizierte Mitarbeiter durch Überbelastung verloren.
Das System frisst seine Besten
Die Umfrage offenbart erschreckende Details: 26% der Befragten beklagen mangelnde Wertschätzung, 27% vermissen Vertrauen und Fehlerkultur. Peer-Detlev Schladebusch (Sprecher der Christen in der Automobilindustrie) bringt es auf den Punkt: „Zu viele Projekte, zu wenig Fokus, zu viel Druck von oben.“ Besonders bitter: Gerade die Mitarbeiter mit dem höchsten Verantwortungsbewusstsein leiden am meisten. Ihre Ideen werden überhört, ihre Kompetenz unterlaufen, ihre Loyalität ausgenutzt.
Während Konzerne Milliarden in neue Technologien investieren, wird bei den Menschen gespart: an Orientierung, Wertschätzung und Sinn. Das Ergebnis? Ein Strudel aus Erschöpfung und Frustration, der die wertvollsten Mitarbeiter langsam demotiviert, ausbrennen lässt und vertreibt – genau dann, wenn die Branche sie am meisten braucht.
Heilige Kühe schlachten
Hinter den Kulissen der Automobilhersteller führt kein Weg an den „heiligen Kühen vorbei. Gemeint sind unantastbare Strukturen, Prozesse oder Personen, die jede Kritik im Keim ersticken. Die Umfrage spricht von „strategischem Schweigen“ und „politisch korrektem Ducken“. Mitarbeiter lernen schnell: Wer die falschen Fragen stellt oder etablierte Machtstrukturen hinterfragt, wird systematisch ausgegrenzt.
„Was viele nicht laut sagen dürfen, wurde in der Umfrage sichtbar: Die Branche lebt oft von Fassade, nicht von Haltung. Die Folge ist eine stille Erosion ihrer Stärken und eine Vergeudung ihrer Potenziale.“ – Peer-Detlev Schladebusch
Das Problem: In Transformationszeiten sind gerade diese heiligen Kühe die größten Innovationsbremsen. Während draußen Tesla und chinesische Hersteller die Spielregeln der Branche neu definieren, klammern sich deutsche Konzerne an überholte Hierarchien und Denkmuster. Jesus selbst war ein Meister darin, heilige Kühe zu schlachten. Manchmal braucht es den Mut, das Unantastbare anzugehen, um echten Fortschritt zu ermöglichen.
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