Wen fragst Du im Alltag – ChatGPT oder Gott?

KI weiß viel. Aber weiß sie auch, was richtig ist?

Foto: iStock/alexsl

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Künstliche Intelligenz erobert gerade alle Bereiche: Personalabteilungen, Buchhaltung, Medizin, Kommunikation – sogar Predigten entstehen inzwischen mitunter per Prompt. Ohne KI-Kompetenz wird es im Berufsleben für viele bald schwer. Doch statt der KI blind zu vertrauen, sollten wir auch in unserem Berufsleben mehr auf die GI setzen – die göttliche Intelligenz.

Zugegeben: Auch ich nutze KI fast täglich. Sie ist schnell, effizient und oft beeindruckend. Aber sie irrt sich – immer wieder. Sie halluziniert. Und laut einer Studie vom Massachusetts Insti­tute of Technology (MIT) in Cambridge lernt KI sogar, Menschen auszutricksen und zu belügen. Dabei wird sie wohl immer geschickter, so dass sogar immer wieder Anwälte und Gutachter auf sie hereinfallen – oder sich einfach nicht die Mühe machen, die Ergebnisse nachzuprüfen.

KI kennt Daten – Gott kennt Deinen Weg

Allein ChatGPT verarbeitet täglich rund 2,5 Milliarden Anfragen (Stand Juli 2025). Die Zahl der Gebete dürfte wohl noch höher liegen. Doch während KI Wahrscheinlichkeiten berechnet, was eine sinnvolle Antwort sein könnte, hat Gott das allumfassende Wissen – weil er über Raum und Zeit steht. „Gott kennt Dein Gestern, gib ihm Dein Heute, er sorgt für Dein Morgen“, sagte einst der Pfarrer und Evangelist Ernst Modersohn.

Wenn Du Entscheidungen triffst, brauchst Du mehr als statistische Wahrscheinlichkeiten. Du brauchst Weisheit. Und die kommt nicht aus Rechenzentren, sondern aus der Beziehung zu Gott.

KI simuliert Beziehung – Gott schenkt echte

Manche Menschen geben ihren KI-Assistenten sogar Namen. Andere vertrauen ihr sogar mehr als Freunden – oder verlieben sich gar in einen KI-generierten Avatar. Sie lobt, bestätigt, schmeichelt – solange Du sie nicht ausdrücklich zum Widerspruch zwingst. Doch Führung braucht keine digitale Lobhudelei, sondern ehrliches Gegenüber.

Wer den Anspruch hat, sich weiterzuentwickeln, wird im Gespräch mit Gott und dem Bibellesen nicht nur Ermutigung bekommen, sondern auch Korrektur. In der Reflexion mit dem Heiligen Geist entdecken wir unsere Begabungen und Schwächen, an denen wir arbeiten dürfen. In Abwandelung des Bibelworts aus 1. Samuel 16,7 könnte man auch sagen: „Die KI sieht die Datenbanken, Gott aber sieht das Herz an.“ Dieser göttliche Durchblick ist in der Führung unverzichtbar – für unsere eigenen blinden Flecken und in der Interaktion mit unserem Gegenüber.

KI gibt sich neutral – Gott ist Wahrheit

KI wirkt objektiv, ist es aber nicht. Verzerrte Trainingsdaten führen zu verzerrten Ergebnissen. Studien zeigen immer wieder, dass auch KI nicht frei von Stereotypen ist. Fatal wird es, wenn KI-Programme beispielsweise bestimmte Gruppen bei der automatisierten Sichtung von Bewerbungen benachteiligen oder im Vermietungswesen Personen aufgrund ihrer Nationalität weniger Chancen haben.

Gott dagegen urteilt nicht nach Profil, Score oder Statistik. Er kennt jeden Menschen – bis ins Innerste (1. Johannes 3,20).

Darum gilt: Wenn Du das nächste Mitarbeitergespräch führst, eine Entscheidung triffst oder Richtung suchst, frage nicht zuerst die KI. Frage zuerst Gott.

Fazit:
Nutze KI. Aber folge ihr nicht.
Setze nicht zuerst auf künstliche Intelligenz, sondern auf den göttlichen Rat.

Tobias Benjamin Ottmar

Foto: Tobias-B. Ottmar

Über den Autor

Tobias-B. Ottmar ist Referent für Öffentlichkeitsarbeit und Verbandskommunikation bei einem Arbeitgeberverband. Diesen Text hat er selbst geschrieben, von KI redigieren lassen und manche Vorschläge übernommen – andere aber auch nicht.

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Tobias-B. Ottmar ist Referent für Öffentlichkeitsarbeit und Verbandskommunikation bei einem Arbeitgeberverband. Diesen Text hat er selbst geschrieben, von KI redigieren lassen und manche Vorschläge übernommen – andere aber auch nicht.