Epstein-Akten: Gottes Gerechtigkeit kommt

Zu den Enthüllungen rund um den Sexualstraftäter Jeffrey Epstein ein Zwischenruf von IDEA-Leiter Dennis Pfeifer

Foto: picture alliance/Hans Lucas/Véronique Tournier

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Mit freundlicher Unterstützung durch die Evangelische Nachrichtenagentur

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Die Epstein-Akten offenbaren einen Blick in menschliche Abgründe: Menschenhandel, Prostitution mit Minderjährigen, Vergewaltigungen, Korruption und Bestechung. Dazu die Verhöhnung der Opfer. Die Spur der Beteiligten führt zu Spitzenpolitikern, Diplomaten, Unternehmern, Wissenschaftlern, Mitgliedern aus Königshäusern.

Das Böse in einer gefallenen Welt

Dass es das Böse in dieser Welt gibt, ist für Christen keine Überraschung. Man sollte nicht hinter jedem Verbrecher den Teufel höchst selbst sehen. Das wäre sicher eine geistliche Überhöhung. Dennoch: Der Fall Jeffrey Epstein bleibt ein dunkles Mahnmal für das menschliche Versagen in einer gefallenen Welt.

 

Keine Gerechtigkeit auf Erden, …

Macht, Geld und Sex haben sich in einem elitären Netzwerk zu einem organisierten Missbrauch verflochten. Dass dieses Netzwerk über Jahrzehnte im Verborgenen agieren konnte, ist nicht nur ein politischer Skandal, sondern eine moralische Bankrotterklärung. Wir müssen uns als Gesellschaft fragen: Wie konnte dieses System des Schweigens so lange halten?

Es ist die Pflicht christlicher Ethik, Licht in diese Finsternis zu bringen und die Strukturen des Machtmissbrauchs schonungslos offenzulegen. Leider wird die juristische Aufarbeitung hier auf Erden keine Gerechtigkeit herstellen können. Durch seinen Tod hat Epstein sich dem irdischen Urteil entzogen. Andere Prozesse endeten mit einem Vergleich. Manches wird wohl nie angeklagt werden. Viele Opfer fühlen sich um ihr Recht betrogen. Und seelische Wunden lassen sich durch Gerichturteile sowieso nicht heilen.

 

… aber Gott schafft Gerechtigkeit

Doch als Christen wissen wir: Das Böse hat nicht das letzte Wort. Wenn die Akten geschlossen und die irdischen Richter ihre Arbeit beendet haben, bleibt die Gewissheit, dass kein Mensch – wie mächtig oder vernetzt er auch sein mag – dem Gericht Gottes entfliehen kann. Dort gibt es keine Vergleiche, keine geheimen Listen und kein Wegsehen.

Im Jüngsten Gericht werden wir alle vor Gott Rechenschaft ablegen müssen. Dann gibt es endlich Gerechtigkeit, auch für die vielen Opfer und deren Familien. Wie Gott urteilt, weiß nur er selbst. Gott ist souverän und er ist die ultimative Gerechtigkeit. Sein Wille geschehe!

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