Ein Beitrag über die Suche nach Orientierung und aktuelle Dynamiken in der Welt von Millennials und Gen Z.
Wie junge Christen Gottes Vision für ihren Alltag entdecken können
Foto: Frances Ludwig
Zwischen Karrierebeginn, Selbstoptimierung und Social Media suchen viele Mittzwanziger nach Orientierung. Warum eine persönliche Vision dabei entscheidend ist und wie die Veranstaltung „VISION HUB“ dabei helfen kann, erklärt die Eventmanagerin Frances Ludwig.
Montags Reformer-Pilates, den „Flat White“ nur noch aus der Siebträger-Kaffeemaschine und der Sonntag ist fest für den „Long Run“ reserviert. Willkommen in der Welt von uns Mittzwanziger. Social Media zeigt uns diesen Lebensstil in ästhetischen Bildern und Videos. Wer Sauerteigbrot backt und Padel-Tennis spielt, scheint alles im Griff zu haben.
Doch hinter dieser polierten Fassade lauert oft ein diffuses Gefühl der Unsicherheit. Die „Quarterlife Crisis“ fasst Selbstzweifel, Orientierungslosigkeit und Zukunftsängste im Alter zwischen 20 und 30 Jahren zusammen. Viele von uns kennen diese Themen und suchen Halt in neuen trendigen Freizeitaktivitäten. Dabei sind die Trends selbst nicht das Problem – aber sie geben keinen nachhaltigen Halt und keine Antworten auf Orientierungslosigkeit.
Die Erweckung Nehemias
Der Blick in die Bibel zeigt, dass Gott uns Menschen eine Vision ins Herz legen möchte. Nehemia hatte beruflich das erreicht, was wir heute einen Beamtenstatus nennen würden. Als Mundschenk am persischen Hof genoss er Ansehen und Komfort. Sein Lebensunterhalt war sicher. Doch dann hörte er von den zerstörten Mauern Jerusalems und der Not der Menschen dort. Das Schicksal der Stadt traf ihn als Juden tief. Aus dieser Betroffenheit wuchs eine Vision. Nehemia verließ seine Komfortzone für eine tiefere Überzeugung: Er wollte am Wiederaufbau Jerusalems mitwirken und damit Gott dienen.
Hier liegt der entscheidende Unterschied zum Traumleben: Es dreht sich um Selbstverwirklichung und das gute Gefühl im Hier und Jetzt. Eine Vision geht darüber hinaus: Sie stellt das eigene Leben in einen größeren Zusammenhang.
Ein visionärer Lebensstil
Ist Kaffee trinken und Rennrad fahren also visionslose Zeitverschwendung? Bestimmt nicht. Aber diese Dinge sind kein Fundament für einen ganzen Lebensentwurf. Für einen echten visionären Lebensstil braucht es den Mut, über den eigenen Tellerrand zu schauen – genau wie Nehemia es tat. Um seiner Vision auf die Spur zu kommen, hilft Austausch, ein ehrliches Gespräch, manchmal auch das Ringen mit anderen.
Genau dafür bietet der „VISION HUB“ des Kongresses Christlicher Führungskräfte einen Raum: Ein Tag, an dem junge Christen sich vernetzen, voneinander lernen und neue Perspektiven für ihr Berufsleben mit Gott entdecken können.
Du willst im Alltag visionär leben ?
Dann solltest Du den VISION HUB am 24. Oktober 2026
in Leipzig auf keinen Fall verpassen!
